Nachdem der Schulentscheid des Französisch-Vorlesewettbewerbs am 11.02.2026 die besten Vorleser der Anne-Frank-Schule Linden ermittelt hatte, ging es am 25. Februar 2026 in der nächsten Runde auf regionaler Ebene weiter. Da sich inzwischen viele Schülerinnen und Schüler nicht trauen, vor einer Jury in französischer Sprache laut zu lesen, hatten unsere Kandidatinnen für die Realschule, Holly Bopf, und in der Kategorie Muttersprachler, Maria Stein, ein leichtes Spiel. Sie gelangten durch fehlende Mitstreiter mühelos auf Platz 1 und wurden für ihren Mut, die Herausforderung anzunehmen, geehrt und belohnt. Unter den Gymnasiasten traten drei Kandidaten gegeneinander an, die jeweils die Friedrich-Ebert-Schule in Wieseck, die Clemens-Brentano-Europaschule in Allendorf und die Anne-Frank-Schule in Linden repräsentierten. Nach einer soliden Vorleseleistung von Wahl- und Pflichttext gewann schließlich Tamino Kretschmer von der Friedrich-Ebert-Schule mit „La vie de Jules Verne“ den ersten Preis. Der geschichtsinteressierte Junge freute sich besonders über das gewonnene Sachbuch “La France expliquée aux enfants: ses régions, son histoire, son patrimoine„, das genauso wie alle anderen vier Buchpreise von unserem großzügigen Förderverein gestiftet wurde. Dadurch unterstützt dieser aktiv die Freude der neuen Generationen an Büchern und ermutigt sie dazu, weiterzulesen. Nächstes Jahr wird nun die Friedrich-Ebert-Schule als Siegerschule im Kreis Gießen den Regionalentscheid ausrichten. Heute darf aber erst einmal Tamino seinen wohl verdienten Sieg genießen und wir rufen alle völlig begeistert: „Bravo!“
Valérie Winter, Französisch-Fachsprecherin
Foto: von links nach rechts: Valérie Winter, Französisch-Fachsprecherin der Anne-Frank-Schule Linden, Shaylin Ghasghangi (Kandidatin der CBES Allendorf), Holly Bopf, Maria Stein, Leah Heller und Tamino Kretschmer
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