In der Woche vom 9. bis zum 13. März 2026 besuchten uns im Rahmen unseres Erasmus-Projekts 24 Schülerinnen und Schüler aus dem Collège Germinal in Biache. Themenschwerpunkt dieser Begegnung war die Tierwelt und so empfingen wir sie mit einer kleinen Theaterszene, in der ein französischer und ein deutscher Naturforscher durch den Regenwald spazierten und Tiere beobachteten. Nachdem unsere Gäste am Nachmittag ihre Gastfamilien kennenlernten, trafen wir uns zum Abendessen wieder in der Aula, wo gespielt und geplaudert wurde. Am Dienstag ging es dann nach Frankfurt/Main weiter, wo die deutsch-französische Austauschgruppe das Senckenberg Museum bei einer Führung durch die Highlights des Museums bzw. zum Klimaschutz besichtigte. Am Nachmittag konnten die Jugendlichen in Kleingruppen die Frankfurter Innenstadt erkunden, die Skyline oder den Römer bewundern und ein paar Souvenirs kaufen. Am Mittwochmorgen ging es nun darum, unsere Schule und den Unterricht zu besuchen, wobei unsere Biologiekollegin, Frau Weiser, das Konzept des Schulhundes der Austauschgruppe vorstellte. Den Nachmittag verbrachten die französischen Schüler mit ihrer Gastfamilie. Die Unternehmungen waren bunt gemischt: von Shopping über Naturwanderung, Bowling bis zum Schlossbesuch. Am Donnerstag stand dann der Opel-Zoo auf dem Programm mit Schülerrallye zur Biodiversität und Picknick im Freien. Elefanten, Leoparden, Giraffen, Affen und noch viele anderen Tiere konnten unter die Lupe genommen werden. Den Ausflug beendeten wir mit einem kleinen Stadtrundgang durch das nahegelegene Kronberg im Taunus. Am Abend feierten wir bei der gemeinsamen Party den „Karneval der Tiere“. Verkleidungen und Accessoires durften auch beim Tanzen nicht fehlen. Am Freitag wurde schließlich in Kleingruppen von französischen und deutschen Schülern die gesammelten Eindrücke der Tierwelt auf Plakate festgehalten und gemeinsam überlegt, wie wir in unserem Alltag das Leben der Tiere besser respektieren und schützen können. Ein Beispiel hierfür lieferte die anschließende Wanderung zum Obersteinberger Hof, wo Nutztiere, wie Kühe, Schweine oder Hühner, ihr gesamtes Leben verbringen. Auf der Anhöhe genossen die Schüler ihr Mittagessen, das aus Hofprodukten (Leberkäse, Äpfel) bestand, bei schöner Aussicht und konnten auch im Hofladen das heimische Lebensmittel für die eigene Familie mitnehmen. Insgesamt war es eine gelungene Woche, in der tierisch viel gelernt, gestaunt und gelacht wurde. Es entstanden neue Freundschaften und das nächste gemeinsame Projekt wird sehnsüchtig erwartet. Um unsere fünf Sinne soll es dieses Mal gehen. Aber mehr wird erstmal nicht verraten…
von Valérie Winter (Erasmus-Koordinatorin)
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